Obama wirft Hillary Clinton "Bush-Position"
vor: Außenpolitisch fast kein Unterschied
- "Ich will nicht, dass es wie bei Bush weiter geht"
- Clinton: "Ich bin noch nie Bush genannt worden"
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Nach der Fernsehdebatte der Demokraten hat der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama seiner innerparteilichen Rivalin Hillary Clinton vorgeworfen, sich außenpolitisch kaum von Amtsinhaber George W. Bush zu unterscheiden. "Ich will nicht, dass es wie bei Bush und (Vizepräsident Dick) Cheney weiter geht. Ich will einen grundlegenden Wandel", sagte Obama auf einer Wahlkampfreise.
Clinton erklärte daraufhin, dass sie den Streit über außenpolitische Themen als "langsam lächerlich" empfinde. "Ich bin in meinem Leben schon vieles genannt worden, aber man hat mich nie George Bush oder Dick Cheney genannt", sagte sie.
Obama hatte während der TV-Debatte erklärt, dass er in seinem ersten Amtsjahr als Präsident bereit wäre, sich mit den Staatschefs von Nordkorea, Kuba, Venezuela, Syrien oder dem Iran zu treffen. US-Präsident Bush hat dies bisher abgelehnt und seine Regierung lässt nur begrenzte diplomatische Kontakte zu diesen Ländern zu. Clinton hatte Obamas Position "unverantwortlich und naiv" genannt.
(apa/red)
