Dienstag, 24. Juli 2007

Direkter Durchmarsch geplant: Schwadorf hat unter neuem Namen den Titel im Visier!

  • Club stehen heuer drei Millionen Euro zur Verfügung
  • Sekerlioglu: "Lustenauer Clubs sind größte Rivalen"

Der von ASK trenkwalder Schwadorf in Trenkwalder Sportklub Schwadorf umbenannte Fußball-Club will nach dem Meistertitel in der Regionalliga Ost auch in der Ersten Liga hoch hinaus. Dafür stehen über drei Millionen Euro zur Verfügung. "Von unserem Budget und dem Kader her kann nur der Meistertitel unser Ziel sein", stellte Vereinspräsident Richard Trenkwalder klar.

Im Kampf um den Meistertitel nannte Coach Attila Sekerlioglu die beiden Lustenauer Clubs als größte Rivalen, betonte aber auch klar: "Die meisten Vereine haben nicht einmal 50 Prozent der Qualität von uns." Dass es aufgrund des großen Kaders, darunter neun ehemalige Nationalteamspieler, durch unzufriedene "Stars" zu Problemen kommen könnte, glaubt Trenkwalder nicht. "Das sind alles Profis, wir haben bis zum Winter 20 Runden und werden sie alle brauchen", meinte der Firmenchef.

Die Schwadorfer starten ohne den verletzten Bojan Filipovic am 31. Juli mit dem Heimspiel gegen die Austria Amateure in die Saison. Die Vorbereitung sei laut Trenkwalder "zufriedenstellend" verlaufen, nur zu Beginn hatte der Mäzen einiges zu bekritteln gehabt. Ein Test durch den neuen italienischen Konditionstrainer Ferdinando Hippoliti hatte nur sechs Spielern gute Fitnesswerte attestiert. "Spieler wie Marek Kincl sind mit einer Fitness gekommen, die man sich von einem Profi nicht erwartet", ärgerte sich Trenkwalder.

Der 59-Jährige will in Schwadorf nicht nur kurzfristig Erfolg, sondern mittelfristig einen kleinen, feinen Proficlub nach englischem Vorbild etablieren. "Wenn wir aufsteigen wird das Erreichen des UEFA -Cups unser nächstes Ziel sein. Von einer Champions League zu reden, wäre zu früh", sagte Trenkwalder. (apa)

24.7.2007 14:21