"Mit Faust attackiert": Schwere Vorwürfe von Speed gegen Toro-Rosso-Teamchef!
- Tost vorläufig für keine Stellungnahme erreichbar
- Berger: "Nie zwei Fahrer erlebt, die so deppert sind"
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Der beim Formel-1-Rennstall Scuderia Toro Rosso in Ungnade gefallene US-Amerikaner Scott Speed hat schwere Vorwürfe gegen Teamchef Franz Tost erhoben. In einem Telefon-Interview mit der ORF-Kurzsport-Sendung sagte der 24-Jährige, dass ihn der 51-jährige Tiroler nach seinem Ausscheiden auf dem Nürburgring körperlich attackiert haben soll.
"Er hat mich nach meinem Ausfall auf dem Nürburgring in der Box mit der Faust in den Rücken geschlagen", erklärte Speed. Tost war vorläufig für keine Stellungnahme erreichbar. Außerdem beschwerte sich der US-Amerikaner, dass er und sein italienischer Teamkollege Vitantonio Liuzzi schon seit längerem bei Tost und Team-Mitbesitzer Gerhard Berger in Ungnade gefallen seien.
Dazu passt ein Zitat von Berger in "Motorsport aktuell": "Ich habe noch nie zwei Fahrer erlebt, die so deppert sind." Und Tost sagte gegenüber der Schweizer Tageszeitung "Blick": "Am liebsten würde ich keinen dieser Fahrer mehr in unser Auto setzen."
Berger hatte gegenüber der Online-Ausgabe von "auto, motor und sport" (http://www.auto-motor-und-sport.de) bestätigt, dass Toro Rosso an einer sofortigen Verpflichtung von BMW-Sauber-Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel interessiert ist. Am liebsten wäre dem Tiroler, wenn der 20-jährige Deutsche bereits am 5. August in Ungarn anstelle von Speed im Toro-Rosso-Cockpit sitzen würde. BMW zögert allerdings noch mit der Freigabe. (apa/red)
