Montag, 23. Juli 2007

McQuaid hofft, dass Rasmussen Tour de France nicht gewinnt: "Für Image besser"

  • UCI-Präsident hofft auf Sieg eines jungen Fahrers

Der Präsident des Radsport-Weltverbands (UCI), Pat McQuaid, hat mitgeteilt, dass es ihn nicht freuen würde, wenn der Däne Michael Rasmussen die Tour de France gewinnt. Der Zwischenführende der Rundfahrt hatte zwei Verwarnungen von der UCI bekommen, da er es verabsäumte, seine Trainingsorte bekannt zu geben, was für die Radprofis verpflichtend vorgeschrieben ist, um jederzeit Doping-Tests durchführen zu können.

Der Rabobank-Fahrer war aus diesem Grund auch schon vom dänischen Nationalteam ausgeschlossen worden, womit sowohl eine Teilnahme an der WM im September in Stuttgart, als auch an den Olympischen Spielen 2008 in Peking für ihn nicht möglich ist. "Für das Tour-Image wäre es besser, wenn statt Rasmussen einer der jüngsten Fahrer die Rundfahrt gewinnt", sagte McQuaid. Der UCI-Präsident stellte auch klar, dass eine neuerliche "Verweigerung" als positiver Doping-Test angesehen würde. (apa)

23.7.2007 14:52