Mit 16-Jährigem vierzig Tequila geleert: Berliner Wirt nach Koma-Saufen verhaftet
- 26-Jähriger trank mit Schüler um die Wette
·14-Jährige Mädchen übten "Komasaufen"
NÖ: Fühlten sich von den Medienberichten animiert
·"Nachdenken statt Nachschenken!"
Kampagne gegen das Koma-Trinken präsentiert
·ONLINE-UMFRAGE
Komatrinken: Sind Sie für
Alkverbot in Parks etc.?
·Teenie-Alkvergiftung
kein neues Phänomen
Schon 2005 landeten 207 unter 15-Jährige im Spital
·"Komatrinken" ein Gruppenphänomen
Psychologin: Manchmal
beinahe kulturelle Regel
·Österreich: 5 Prozent sind alkoholkrank!
16 Prozent weisen zudem kritischen Alk-Konsum auf
Fünf Monate, nachdem sich ein Jugendlicher in seinem Lokal in ein tödliches Koma getrunken hat, ist ein Berliner Beislwirt verhaftet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 26-Jährige auf Grund eines Haftbefehls wegen Körperverletzung mit Todesfolge festgenommen.
Der ehemalige Lokalbetreiber steht im Verdacht, Ende Februar mit einem 16-Jährigen in seiner Bar um die Wette getrunken zu haben. Dabei fiel der Schüler ins Koma und starb einen Monat später im Krankenhaus.
Bei dem Wetttrinken am frühen Morgen des 25. Februar hatte der Junge nach bisherigen Erkenntnissen mehr als 40 Tequila gekippt, während der Wirt deutlich weniger Alkohol zu sich nahm. Nachdem der Schüler ohnmächtig zusammengebrochen war, verließ der Mann das Lokal. Personal und Gäste kümmerten sich um den Bewusstlosen und alarmierten die Feuerwehr. Ein Notarztwagen brachte den Schüler in ein Krankenhaus. Aus dem Koma erwachte er nicht mehr.
(apa/red)
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