Mysteriöser Tod eines 8-Jährigen geklärt: Bub geriet in Tirol unter Heulader und starb
- Unglück war von niemandem bemerkt worden
Das Rätsel um den Tod eines achtjährigen Tirolers im Wipptal ist so gut wie gelöst. Der Bub wurde offensichtlich Opfer eines Unfalles. Die Obduktion ergab, dass der Schüler auf der Bergwiese vermutlich unter den Heulader seines Onkels geraten war, teilte die Polizei mit. Das Unglück war von niemandem bemerkt worden. Das Kind starb an starken inneren Verletzungen.
Der Bub hatte sich gegen 15.00 Uhr mit seinen beiden Cousins am Nösslacherberg in Gries am Brenner im Bezirk Innsbruck-Land aufgehalten. Zu diesem Zeitpunkt war sein 33 Jahre alter Onkel mit dem Schlepper talwärts unterwegs. Nachdem er die Kinder aufforderte, zur Seite zu gehen, fuhr er langsam weiter. Dann sah er, wie sein Neffe hinter dem Fahrzeug einige Schritte lief und plötzlich zusammenbrach.
Der Schüler war zunächst ansprechbar und klagte über Bauchschmerzen. Sein Onkel verständigte sofort die Rettung und leistete über Anweisung der Leitzentrale Erste Hilfe. Beim Eintreffen des Notarzthubschraubers war das Kind bewusstlos. Es wurde in die Klinik Innsbruck geflogen. Dort wurden starke innere Blutungen festgestellt.
Noch nicht geklärt war, ob der Bub von dem Heulader überrollt worden war. Er könnte auch von der Maschine bzw. der Heuladung zu Boden gedrückt worden sein, hieß es bei der Polizei. Ursprünglich war auch nicht ausgeschlossen worden, dass der Schüler auf Grund einer Erkrankung starb. (APA)
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