Erfolg für die Polizei: Kreditbetrügerbande
in Wien nun ausgehoben und zerschlagen
- Geldinstitute um zwei Millionen Euro geschädigt
- Obdachlose und Drogensüchtige als Kreditnehmer
In Wien hat die Polizei eine Kreditbetrügerbande zerschlagen, die verschiedene Geldinstitute um insgesamt zwei Millionen Euro geschädigt haben soll. 21 Verdächtige wurden festgenommen, einige sind mittlerweile schon verurteilt worden, teilte Major Martin Roudny vom Kriminalkommissariat Mitte mit.
Die Bande soll "unterprivilegierte Personen" wie Obdachlose und Drogensüchtige als Kreditwerber losgeschickt haben. Vom betrügerisch erlangten Geld erhielten die Kreditnehmer einen geringen Anteil, das Gros ging in die Taschen der Bandenmitglieder, sagte Roudny.
Insgesamt werden den Verdächtigen 87 Fälle von Kreditbetrug zur Last gelegt. 61 von den Betrügern angeworbene Kreditnehmer wurden angezeigt. Die Ermittlungen durch das KK Mitte liefen schon seit Ende Dezember 2005.
(apa/red)
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