Donnerstag, 5. Juli 2007

Alternativen zu Aktien

  • Vergleich: Renditen von Sparbuch & Co.

Was heuer aus 10.000 Euro wurde. Trotz der lukrativen Gewinnchancen an der Wiener Börse sollten Privatanleger nicht ihr gesamtes Sparvermögen in Aktien investieren. "Eine breite Streuung in verschiedene Anlageformen reduziert das Risiko", rät RLB-OÖ-Vorstand Michaela Keplinger. NEWS recherchierte, welche Renditen mit Sparbüchern & Co bei einer Einlage von 10.000 Euro im ersten Halbjahr zu holen waren.

* Sparbuch: Für täglich fälliges Geld winkten heuer im Durchschnitt 3,2 Prozent. Wer zu Jahresbeginn 10.000 Euro investierte, hat 160 Euro verdient.

* Fonds: Investmentfonds mit Austro-Aktien waren mit 16 Prozent die Top-Performer. Rendite: 1.600 Euro.

* Lebensversicherungen: Für die Er- und Ablebensversicherungen wurden heuer 225 Euro bezahlt. Die Zukunftsvorsorge brachte immerhin bereits 446 Euro.

* Gold: Edelmetalle waren heuer weniger attraktiv als in den Jahren zuvor. Der Goldpreis stieg seit Jahresbeginn um 2,3 Prozent. Anleger erhielten für 10.000 Euro heuer schon 230 Euro.

* Immofonds: Reine Immofonds zahlten heuer im Durchschnitt 2,22 Prozent. Rendite: 220 Euro.

* Anleihen: Geringe Rendite bei Anleihen: 100 Euro. Analysten raten erst 2008 wieder zum Kauf von Anleihen.

5.7.2007 12:03