Urlaubs-Euro heuer viel weniger wert: In Türkei bekommt man fast um 1/4 weniger
- Neben Türkei auch in Ungarn viel an Wert verloren
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Österreichische Urlauber erhalten für ihren Urlaubs- Euro in einer Reihe beliebter Reisedestinationen im heurigen Sommer deutlich weniger als im vergangenen Jahr. Aufgrund der hohen Inflation und Aufwertung hat sich der Wert des Urlaubs-Euro in vielen Top-Urlaubsländern der Österreicher reduziert.
Sogar in der Türkei, wo man bisher immer am meisten für sein Geld bekommen hat, bekommt man für seinen Euro heuer rund 22 Prozent weniger als im Jahr davor, gab die Bank Austria (BA-CA) bekannt. Neben der Türkei hat der Euro gegenüber dem Vorjahr vor allem auch in Ungarn an Wert verloren - um etwa 11 Prozent.
Höhere Inflation als in Österreich hat den Wert des Urlaubs-Euros in drei wichtigen Urlaubsländern - Spanien, Griechenland und Großbritannien - gesenkt, wenn auch weniger stark als in der Türkei und Ungarn. Im beliebtesten Urlaubsland der Österreicher, in Italien, erhält man um seinen Euro um bescheidene 1 Prozent mehr als im Vorjahr.
"Auch in einigen wichtigen Ferndestinationen der Österreicher, wie Thailand oder Brasilien, kam es zu einer Aufwertung der Landeswährung gegenüber dem Euro, insgesamt ist der Urlaubs-Euro daher in Ferndestinationen trotz starkem Euro gegenüber dem Dollar heuer (auch insgesamt) nur knapp 1 Prozent mehr wert als 2006", so BA -CA-Ökonom Stefan Bruckbauer. In der Schweiz und den USA ist der Urlaubs-Euro dagegen jeweils 7 Prozent mehr Wert als im Vorjahr.
Trotz der starken Aufwertung der türkischen Lira bekommt man in der Türkei, gefolgt von Kroatien und Ungarn, immer noch am meisten für seinen Urlaubs-Euro. 100 Euro sind in der Türkei 146 Euro wert. Zum Vergleich: 2006 waren es noch 178 Euro. Am wenigsten bekommt man für sein Geld in der Schweiz mit einem Verhältnis von 100 zu 84 sowie in Großbritannien mit 100 zu 97.
(apa/red)

