Bibione und Lignano sind weiter "leistbar":
Österreicher-Hausstrände günstigste Orte
- Elf Euro genügen für Sonnenschirm und Liegen
- Wenn der Sonnenschirm langsam zum Luxus wird

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Die Hausstrände der Österreicher, Bibione und Lignano, kämpfen gegen Preissteigerungen. Während die italienischen Strände immer teurer werden liegen, laut einer Studie der Tourismus-Marketinggesellschaft Trademark Italia, die Orte an der oberen Adria deutlich unter dem italienischen Durchschnitt. Mietet man hier zwei Liegen mit Stuhl, so muss man mit 11 bis 14 Euro rechnen. In Rimini sind es 14 Euro und in Milano Marittima 16 Euro.
Damit zählen die Strände an der oberen Adria zu den günstigsten in Italien. Wesentlich teurer sind die Strände der Toskana, die zu einer "Touristenfalle" geworden sind. In der feinen Badeortschaft Forte dei Marmi kostet die maritime Grundausstattung 55 Euro am Tag. "Wenn der Sonnenschirm zum Luxus wird", klagen italienische Zeitungen.
21 Euro für das kühle Nass
Schwindel erregende Preise gibt es derzeit selbst vor den Toren Roms, jeweils 21 Euro "Tagessatz" zahlt man in Fregene und Ostia - zwar ist das Wasser dort alles andere als glasklar, überfüllt sind die Strände trotzdem.
Teurer Urlaub
Millionen von Italienern stöhnen, doch niemand will auf das Meer verzichten. 92 Prozent der Italiener wollen auch in diesem Sommer wieder an die Küste. Doch die wirtschaftliche Lage führt dazu, dass der Urlaub immer kürzer wird. Der Konsumentenschutzverband Codacons rechnet, dass eine vierköpfige Familie für einen einwöchigen Urlaub in Italien 2.261 Euro ausgeben muss, wenn man mit dem Pkw reist. Dies entspricht einem Anstieg von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wer ins Ausland reist, muss durchschnittlich 3.120 Euro ausgeben, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. (apa/red)
