Wilde Küchen Ideen: Tipps der Koch-Newcomer

Österreichs beste Nachwuchsköche zeigen ihre privaten Küchen und verraten, was dort keinesfalls fehlen darf.
Kochkunst: In den Küchen der Jungen Wilden sind Kulinarik und Spaß kein Widerspruch.
Sie sind jung. Sie sind wild. Sie sind kreativ. Österreichs bester Kochnachwuchs, der jedes Jahr vom renommierten Fachmagazin Rolling Pin und einer Jury aus heimischen Gourmets gekürt wird, hat den Kopf voller Ideen und das sieht man in ihren Küchen. Für NEWS haben die Herd-Helden Backrohr, Kühlschrank und Gewürzkastl geöffnet. Schon der erste Blick macht klar: Diese Kochwerkstätten haben mit dem Durchschnitt so viel gemein wie Kürbiskernöl mit Sojasauce. Da liegt Plastikrasen zwischen Herd und Arbeitsplatte, da türmen sich Oliven- auf Marmeladegläsern, und da trifft Induktionsplatte auf Großmutters Holzofen. Hier das beste Beispiel:
Omas Ofen als Ablage. Michael Nährer, der Junge Wilde 2006, kann sich von den Errungenschaften der Altvorderen nicht trennen: Meine Oma hat schon mit Holz gekocht. Das mache ich zwar kaum noch, der Herd ist aber eine wunderbare Ablagefläche. Gedünstet, gebraten und gebacken wird freilich am modernen Elektroherd. Doch der Meister setzt auf Zweckentfremdung: Im Wok kann man nicht nur asiatisches Gemüse zubereiten, sondern auch ein herrliches Tiroler Gröstl brutzeln. Ebenfalls nicht alltäglich: Nährer verspeist auch die eine oder andere Deko. Allen voran: Sonnenblumen, die jeden Teller verzieren und für Hartgesottene auch essbar sind.
In Nährers Küche darf aber nicht nur geklotzt, sondern auch gekleckert werden. Für diesen Fall habe ich immer eine Küchenrolle griffbereit, lächelt der Küchenzampano.
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