Huber und Leodolter verlassen "Cell Med": Konsequenz aus Krebs-Zelltherapie-Affäre
- "Grund war nicht nachvollziehbare Medienkampagne"
Paukenschlag in der Angelegenheit um die von den beiden Wiener Gynäkologen und Universitätslehrern propagierte Zelltherapie gegen Krebs: Sowohl Johannes Huber (Chef der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Universitäts-Frauenklinik/AKH) als auch Sepp Leodolter, Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Klinik, gaben ihren Ausstieg aus dem Kremser Biotech-Unternehmen "Cell Med Research" bekannt.
Huber verwies auf die Bestrebungen des Unternehmens, neben klinischen Studien offenbar auch entgeltliche individuelle Heilbehandlungen mit der erst in Entwicklung stehenden Therapie durchzuführen. Leodolter sagte gegenüber der APA: "Der Grund war für mich die Medienkampagne, die ich nicht nachvollziehen kann."
(apa/red)
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