Renditen clever kassieren: Erfolg an der Börse mit Aktien, Fonds und Zertifikaten
- Angespartes vermehrt sich mit den Jahren kräftig
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ATX, DAX & Co - Laufend aktuelle Kurswerte
Wer sich bereits vor fünf Jahren als Börsenoptimist erwies, konnte beinahe gar nichts falsch machen. So vermehrten etwa österreichische Aktien seit Juni 2002 das eingesetzte Kapital um rund 30 Prozent - und zwar jährlich! Ein solcher Aktienboom ist allerdings die Ausnahme. Im langjährigen Schnitt sind etwa sieben bis zehn Prozent Rendite jährlich möglich.
Auch wenn so ein Durchschnittsgewinn im Vergleich zu der Performance der letzten Jahre eher bescheiden anmutet, vermehrt sich Angespartes im Zeitverlauf dank des Zinseszinseffektes kräftig. So werden aus einer monatlichen Sparrate von 100 Euro nach 20 Jahren, also aus insgesamt eingesetzten 24.000 Euro, bei einer Rendite von sieben Prozent jährlich bereits 52.090 Euro. Zum Vergleich: Bei einem Sparbuchzins von drei Prozent kommen am Ende nur 32.830 zusammen - und dabei ist die KESt. noch nicht einmal berücksichtigt.
Wer jetzt die Gelegenheit am Schopf packen will, Aktionär zu werden, hat die Wahl zwischen mehreren Varianten. Deshalb präsentiert FORMAT in diesem Teil der Börsenserie die drei wichtigsten Möglichkeiten: Einzelaktien, Fonds und Zertifikate.
Einzelaktien sind die direkteste Form der Beteiligung und lassen den Aktionär an allen Höhen und Tiefen eines Unternehmens teilhaben. Zu den soliden Dividendenwerten, die trotz der starken Kursgewinne der vergangenen Jahre noch immer Kursfantasie haben, zählen nach Ansicht von Experten wie dem Meinl-Veranlagungschef Wolfgang Matejka und dem 3-Banken-Generali-Fondschef Alois Wögerbauer etwa die Aktien der OMV, der Erste Bank sowie Papiere von BASF und Merck. Diese Unternehmen haben gemeinsam, dass sie noch fair bewertet sind und dass in Zukunft weiter steigende Gewinne in Aussicht stehen.
Wer lieber auf breit gestreute Veranlagungsinstrumente vertraut, sollte zu Fonds greifen. Hier achtet der Fondsmanager auf die richtige Aktienauswahl, außerdem sinkt das Risiko, dass ein schlechter Einzelwert die Rendite zu stark beeinträchtigt. Als Basisprodukte für Einsteiger eignen sich vor allem Fonds, die seit Jahren überdurchschnittlich abschneiden. Dies trifft etwa auf den globalen Aktienfonds M&G Global Basics zu, der seit Juni 2004 um 126 Prozent an Wert gewann.
Zocken an der Börse mit Hebelprodukten
Wenn Sie zu den Investoren zählen, die an der Börse sattelfest sind, kann der Kauf eines stark gehebelten Zertifikats überlegt werden. Hier kann sich das eingesetzte Geld vielfach schneller vermehren als mit herkömmlichen Aktieninvestments. Die große Chance hat aber ihren Preis. Denn: Dem verlockend hohen Gewinn steht das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Geldes gegenüber.
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