Salzburg hofft auf Überraschung: Österreich
mit 60-köpfiger Delegation nach Guatemala
- Kanzler, Landeshauptfrau und Bürgermeister dabei
- Mitbewerber schicken sogar Putin und Roh Moo-Hyun
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Zur Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 reist Österreich mit einer großen Delegation nach Guatemala-City. Konkret muss die Abordnung 60 Personen umfassen, weil dies das Internationale Olympische Komitee so vorgeschrieben hat, wie der Salzburger Bewerbungs-Geschäftsführer Rudolf Höller schilderte.
Angeführt wird die Delegation auf politischer Seite von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und dem Bürgermeister und Bewerbungs-Präsidenten Heinz Schaden. Auch Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka und Finanz-Staatssekretär Christoph Matznetter werden Österreich vertreten.
Vor allem die Unterstützung durch die Bundesregierung sei von enormer Bedeutung, sagte Höller, der Kanzler werde daher eine tragende Rolle übernehmen. Dieser sei deshalb auch schon beim Besuch der Evaluierungskommission dabei gewesen, und zwar gemeinsam mit Vizekanzler Wilhelm Molterer.
Das Österreichische Olympische Komitee ist in Guatemala durch seinen Präsidenten und IOC-Mitglied Leo Wallner und Generalsekretär Heinz Jungwirth vertreten. Natürlich dabei sein müssen auch die beiden Bewerbungs-Geschäftsführer, also Höller und Gernot Leitner.
Die Riege der Athleten und früheren Sportler wird der International Chairman und Abfahrts-Olympiasieger von 1976 Franz Klammer anführen. Welche elf Personen bei der Präsentation dann genau auf dem Podium sitzen, stand im Vorfeld aber noch nicht genau fest.
Die Konkurrenz-Städte rücken hingegen sogar mit ihren Staatspräsidenten an. Wladimir Putin reist an, um die Bewerbung von Sotschi zu unterstützen, der südkoreanische Präsident Roh Moo-Hyun wird für Pyeongchang werben.
(apa/red)
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