Kooperation "exzellent": UNO-Inspektoren mit Nordkoreas Mitarbeit sehr zufrieden
- Nach erster Besichtigung von Atomreaktor Yongbyon
·US-Gesandter mit Gesprächen zufrieden
Wollte Abrüstungsprozess
in N-Korea vorantreiben
·Nordkorea verzögert
Nuklear-Inspektionen
Freigegebene Gelder
noch nicht eingelangt
·Nordkorea feuerte erneut Rakete ab
Kurzstrecken-Geschoß soll im Meer gelandet sein
·Atomreaktor in Nord- korea wird versiegelt
Yongbyon-Anlage soll im Juli abgeschaltet werden
Die internationalen Atominspektoren in Nordkorea haben sich nach der Besichtigung der Atomanlagen in Yongbyon zufrieden über ihren Besuch geäußert. Die Kooperation mit der nordkoreanischen Seite sei "exzellent" gewesen, sagte der Vizedirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO bzw. IAEA), Olli Heinonen, laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo nach Rückkehr seiner vierköpfigen Delegation nach Pjöngjang. Die Reaktoren in der 130 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Atomeinrichtung seien noch in Betrieb. Doch sei es wahrscheinlich, dass fünf Anlagen als Teil der Vereinbarungen geschlossen würden.
Die IAEO-Delegation verhandelt seit Dienstag über das Verfahren zur Stilllegung der Atomeinrichtungen von Yongbyon, mit der die Vereinbarung in den Sechs-Länder-Gesprächen vom Februar erfüllt werden soll. Nach dem Abkommen zwischen Nordkorea, den USA, China, Südkorea, Japan und Russland winken dem verarmten Norden Koreas im Gegenzug für die Schließung und Beseitigung seines Atomwaffenprogramms Energie- und Wirtschaftshilfen. Nach Angaben von Delegationsleiter Heinonen durfte sein Inspektionsteam alle gewünschten Bereiche sehen. "Wir sind sehr zufrieden", sagte er.
(apa/red)
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