Mittwoch, 27. Juni 2007

Bereits um 9.00 Uhr Früh hatte es 36 Grad: Hitzewelle kostete bisher 11 Menschenleben

  • Stromausfälle wegen massiver Klimaanlagen-Nutzung
  • 100 Menschen wegen Hitzeschlag im Krankenhaus

Die seit fünf Tagen andauernde Hitzewelle hat in Griechenland bisher mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Wie das griechische Fernsehen berichtete wurden etwa 100 Menschen wegen Hitzeschlags in Krankenhäusern gebracht. Am Vortag war in Athens Vorstadt Nea Philadelfeia ein neuer Juni-Rekordwert mit 47 Grad gemessen worden, teilte das Nationale Meteorologische Amt (EMY) mit.

In der griechischen Hauptstadt, wo es schon um 9.00 Uhr 36 Grad warm war, wurden für den Nachmittag neuerlich 43 Grad erwartet. Wegen der intensiven Nutzung der Klimaanlagen kam es im ganzen Land immer wieder zu Stromausfällen. In Folge der extremen Trockenheit gab es zahlreiche Waldbrände, die von der Feuerwehr jedoch schnell unter Kontrolle gebracht wurden.

Die heißen Luftmassen aus Afrika zogen langsam in östlicher Richtung weiter. Im Westen sanken die Temperaturen daher wieder auf 37 Grad, die für die Jahreszeit als normal gelten, wie der staatliche Rundfunk berichtete. "Wir konnten endlich wieder richtig atmen", sagte Hoteldirektor Spyros Mihas von der Insel Korfu im Ionischen Meer der dpa.

(apa/red)

27.6.2007 14:17