Tödliches Schnee-Chaos in Südafrika: Hunderte sitzen derzeit auf Bergpässen fest
- Flughafen war von massiven Verspätungen betroffen
- Auf der Süd-Halbkugel herrscht zur Zeit Winter
Ein erneuter Kälteeinbruch mit heftigen Schneefällen hat Teile Südafrikas ins Chaos gestürzt. In der Wirtschaftsmetropole Johannesburg kam mindestens ein Mensch ums Leben. Der Obdachlose wurde erfroren im Stadtzentrum entdeckt. Stellenweise war die Schneedecke zehn Zentimeter dick. Auf dem Flughafen kam es zu stundenlangen Verspätungen, weil mehrere Flugzeuge enteist werden mussten. Auch der Flughafen Durban war von wetterbedingten Verspätungen betroffen.
In der Ostkap-Provinz führte der Schnee zur Sperre zahlreicher Bergpässe. "Offensichtlich sitzen zur Zeit Hunderte auf den Pässen fest", erklärte Gart Sampson vom regionalen Wetterdienst, der bereits am Vortag vor dem Kälteeinbruch gewarnt hatte. Viele Straßen lagen unter mehr als 20 Zentimeter Schnee und waren unpassierbar.
Auf der Süd-Halbkugel herrscht zur Zeit Winter. Mit Temperaturen von bis zu minus neun Grad wurden im vergangenen Monat an zahlreichen Orten Kälterekorde gebrochen. Mehr als zwei Dutzend Menschen sind bisher erfroren.
(apa/red)
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