Mehrer Tote bei neuen Gefechten: Israel startet weitere Vorstöße im Gaza-Streifen
- Heftiges Feuergefecht mit militanten Palästinensern
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Wirtschaftsembargo
Panzer sichern wichtigen Grenzübergang Erez ab
Israelische Soldaten haben nach palästinensischen Angaben bei Vorstößen in den Gaza-Streifen mindestens sieben Palästinenser getötet. Sechs Menschen seien bei dem folgenschwersten Militäreinsatz seit dem militärischen Sieg der radikal-islamischen Hamas in dem Küstengebiet verletzt worden, verlautete aus palästinensischen Krankenhauskreisen. Der Chef der Notaufnahme im Shiffa-Krankenhaus in Gaza sprach von drei verschiedenen israelischen Angriffen im zentralen und südlichen Abschnitt des Gaza-Streifen.
Nach Angaben palästinensischer Augenzeugen traf eine israelische Panzergranate ein Haus in einem der östlichen Vororte der Stadt Gaza. Dabei seien drei Hamas-Mitglieder getötet worden. Die Armee teilte mit, es sei in dem Gebiet zu einem Feuergefecht mit einem militanten Palästinenser gekommen. Bei Kämpfen in Khan Younis im südlichen Gaza-Streifen wurden nach Angaben palästinensischer Ärzte drei militante Palästinenser getötet. Ein Mitglied des Islamischen Jihad starb bei einer Explosion in seinem Fahrzeug in der Stadt Gaza.
Augenzeugen sprachen von einem Luftangriff der israelischen Armee; ein Militärsprecher betonte, Israel stehe nicht mit dem Vorfall in Verbindung. Zu den Vorstößen von Bodentruppen erklärte er, die Soldaten gingen gegen "terroristische Bedrohungen in der Region" vor. 2005 hatte Israel seine Soldaten und Siedler aus dem Gaza-Streifen abgezogen. (apa/red)
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