"Extrem unüblich und falsch": Darabos-Solo
bei Eurofighter-Deal bringt VP auf die Palme
- Pröll: Verteidigungsminister schafft nur "Altware" an
- Aber "sehr positive Ansätze" in der Koalitionsarbeit

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aus Koziol-Gutachten
Zum Gutachten zum Eurofighter-Vertrag
Umwelt- und Agrarminister Josef Pröll findet die Vorgangsweise von Verteidigungsminister Norbert Darabos in der Eurofighter-Causa "extrem unüblich und falsch". Darabos werde nun "den Deal allein zu verantworten haben", sagte Pröll.
Es sei "unglaublich, was Darabos sich geleistet hat", indem er den Koalitionspartner nicht informiert habe. Es entstehe so der Eindruck, der Verteidigungsminister habe "etwas zu verbergen", so Pröll in einem ORF-Radiointerview im Ö1-Morgenjournal. Man müsse aber zur Kenntnis nehmen, dass mit dem Vergleich "Altware, zum Teil gebrauchte Maschinen" angeschafft würden, so Pröll.
Gleichzeitig hob der Umweltminister "sehr positive Ansätze" in der Koalitionsarbeit hervor. Man sollte "die Kirche im Dorf lassen" und nicht alles zur Koalitionsfrage machen.
Die Regierung habe schon "einige große Brocken" aufgearbeitet. Die Koordinierung sei mühsam, könne aber auch erfolgreich sein. Er selbst sei diesbezüglich optimistisch, sagte der ÖVP-Politiker in dem Interview.
(apa/red)
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