Schulsystem wird reformiert: Schmied kann sich Vorschule schon 2008 vorstellen
- Ministerin vermisst bei der ÖVP einheitliche Schullinie
- BZÖ-Grosz: Schmieds Auftritt "schwach & daneben"
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Bildungsministerin Claudia Schmied (S) würde, wenn es nach ihr ginge, mit der Vorschule schon 2008 starten. Es handle sich nämlich um ein "prioritäres" Thema, sagte Schmied. In Sachen Gesamtschule verwies sie auf eine IFES-Umfrage, wonach 77 Prozent eine solche Schule gut oder zumindest überlegenswert finden.
Beim Koalitionspartner vermisst Schmied eine einheitliche Linie. Um gemeinsame Positionen auszumachen, brauche es aber klare Linien, so die Ministerin im Ö1-"Journal zu Gast".
Grüne-Bildungssprecher Dieter Brosz attestierte Schmied, "in der Schulpolitik bemüht aber durchsetzungsschwach" zu agieren. "Wenn sich Schmied nicht gegen die bildungspolitische Blockade der ÖVP durchsetzt, wird sie als Ankündigungsministerin in Erinnerung bleiben", so Brosz. Als "schwach und inhaltlich daneben" bezeichnet BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz den heutigen Auftritt der Bildungsministerin. "Die unglaublichen Äußerungen von Schmied beweisen eindrucksvoll, dass die, als Banker sicher sehr versierte, Schmied sich in Sachen Bildung leider noch in der Unterstufe befindet", so Grosz.
(apa/red)
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