Dienstag, 19. Juni 2007

Nach Kollision dreier Lkw: Verkehr auf Wörthersee-Autobahn brach zusammen!

  • Kilometerlange Staus nach zweistündiger Totalsperre
  • Rotes Kreuz versorgte hitzegeplagte Autofahrer

Zu einem Verkehrsinfarkt im wahrsten Sinn des Wortes ist es auf der Südautobahn (A2) im Baustellenbereich von Pörtschach am Wörthersee gekommen. Nachdem drei Lkw kollidiert waren, musste die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Folge waren kilometerlange Staus. Das Rote Kreuz bemühte sich um die in ihren Autos bei hohen Temperaturen ausharrenden Menschen.

Der Unfall, bei dem ein Führerhaus schwer beschädigt und der Lenker mittels Bergeschere befreit werden musste, ereignete sich gegen 9.30 Uhr in Fahrtrichtung Villach. Um Rettungskräften und Bergemannschaften ein Durchkommen zu ermöglichen, wurde auch die Gegenfahrbahn gesperrt. Gegen Mittag wurde in Richtung Wien ein Fahrstreifen frei gegeben, Richtung Italien - wo die Sperre bis 15.00 Uhr andauern sollte - staute es sich aber bis nach Klagenfurt zurück.

Als der Verkehr auf die Kärntner Bundesstraße auswich, ging auch dort bald nichts mehr. Bei der östlichen Einfahrt von Pörtschach gibt es derzeit wegen der Errichtung eines Kreisverkehrs eine Ampelregelung in jeweils eine Richtung, auch dort bildeten sich lange Staus. Zusätzliches Dilemma war die Sperre der Klagenfurter Nordumfahrung Richtung Wien, die wegen technischer Arbeiten noch bis Freitagmittag dauert.

(apa/red)

19.6.2007 14:51