"Zug fährt ab" nach Aspern & Rothneusiedl?
Angeblich Einigung über U-Bahn-Ausbau
- Stadt & Bund wollen offenbar U1 und U2-Erweiterung
- Aus für U6-Verlängerung und Auhof-Strecke der U4? INFO-GRAFIK: Mögliche Verlängerungen der U-Bahnen
·INFO-GRAFIK: Das
U-Bahn-Netz in Wien
Wienkarte mit möglichen Verlängerungen
·Grafik: Verlängerung der U2 zum Stadion
Fünf Stationen bis zur Fußball-EM im Jahr 2008
·Öffis in Wien: Aus für Straßenbahnlinie 21!
U2-Verlängerung & Busse
werden "Bim" ersetzen
·U1, U2, U3, U4 & U6: Aber wo ist die U5?
Finanzielle Gründe ver- hinderten meist den Bau
Die Verhandlungen zwischen Bund und Stadt über die kommende Ausbaustufe der Wiener U-Bahn sind offenbar so gut wie abgeschlossen. Bürgermeister Michael Häupl hat angekündigt, dass die Verhandlungspartner - also das Finanzministerium und das Finanzressort im Rathaus - die Pläne schon bald "detailreich darstellen" werden. Kolportiert wird unterdessen das Aus für zwei Verlängerungsoptionen.
Laut der Wiener Gratiszeitung "Heute" soll es vorerst weder eine U6-Verlängerung Richtung Süden noch einen Ausbau der U4 nach Auhof geben. Fix sei hingegen die Verlängerung der U2 zum Flugfeld Aspern bzw. im Süden Richtung Gudrunstraße. Auch der Bau einer U-Bahn (U1) nach Rothneusiedl soll vereinbart worden sein. Der Finanzierungsschlüssel für die Projekte beträgt demnach so wie bisher 50:50, Stadt und Bund teilen sich also die Kosten.
"Es wäre unfair von mir, die Arbeit, die andere geleistet haben, jetzt zu verkaufen", sagte Häupl am Rande einer Pressekonferenz. Laut Häupl ist damit zu rechnen, dass bereits in den nächsten Tagen ein Verhandlungsergebnis verkündet wird.
Die zuständige Finanzstadträtin Renate Brauner (S) betonte gegenüber der APA: "Wir sind in der Endphase der Verhandlungen." Sie habe immer gesagt, es laufe gut - noch liege aber noch kein Ergebnis vor.
Kritik kam bereits jetzt von den Wiener Grünen, nämlich an der ihrer Ansicht nach "völlig sinnlosen" Verlängerung der U-Bahn nach Rothneusiedl. Diese ende bei einem Einkaufszentrum, führe aber an einem bereits entwickeltem Gebiet wie Oberlaa vorbei, kritisierte Ingrid Puller, Sprecherin für den öffentlichen Verkehr bei den Wiener Grünen. (apa/red)
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