Von Roter Liste der UNESCO gestrichen: Everglades und Regenwald gerettet?
- Bedrohungen für Naturdenkmäler vorerst abgewendet
- Delegierte des Welterbekomitees tagen in Neuseeland

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Die Sumpflandschaft der Everglades im US- Bundesstaat Florida und ein Regenwaldgebiet am Rio Platano in Honduras stehen nicht mehr auf der Roten Liste der bedrohten Naturdenkmäler. Das beschlossen die Delegierte des Welterbekomitees der UNESCO bei der Fortsetzung ihrer zehntägigen Sitzung in Neuseeland.
Die Delegierten stellten fest, die USA hätten mit großem Aufwand die Bedrohungen durch die Zerstörungen des Hurrican "Andrew" 1992 sowie durch Zersiedelung und Umweltverschmutzung von den Everglades abgewendet. Die Landschaft sei ein Schutzraum für eine große Zahl von Vogel- und Reptilienarten sowie einiger bedrohter Spezies wie den Manatees aus der Familie der Seekühe. Die Biosphere am Rio Platano sei durch Landwirtschaft, Holzhandel und Jagd geschädigt worden. Die Bemühungen der Regierung von Honduras, eins der letzten Regenwaldgebiete Mittelamerikas zu erhalten, wurden vom Komitee gelobt.
Die für Deutschland und Österreich spannenden Entscheidungen darüber, ob dem Dresdner Elbtal der Titel Welterbe aberkannt und ob Heidelberg sowie der Bregenzerwald neu in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wird, werden nach Angaben aus Teilnehmerkreisen erst zu Beginn der Woche erwartet.(apa/red)
