Rätselhaftes Massen-Bienensterben: Laut Studie trägt Gen-Mais erhebliche Mitschuld
- Parasiten nehmen bei kranken Tieren überhand
- Deutsche Experten fordern sofortigen Anbau-Stopp

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Gentechnisch veränderter Mais kann für geschwächte Bienen neueren Studien zufolge womöglich den Tod bedeuten. Der deutsche Naturschutzbund NABU und der deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund sprachen sich deshalb in Berlin für einen sofortigen Anbaustopp für so genannten Bt-Mais aus.
Die NABU-Expertin Steffi Ober verwies dazu auf eine Studie des Jenaer Wissenschafters Hans-Hinrich Kaatz. Demnach werden vorerkrankte Bienen durch die Aufnahme des in den Mais-Pollen vorhandenen Insektizids Bt zusätzlich so geschwächt, dass Parasiten in der Biene überhand nehmen und deren Darmwände mit tödlichen Folgen perforierten. Gesunde Bienen seien durch den Bt-Mais dagegen nicht gefährdet. (apa/red)
