Nach Henry-Transfer: Luxusproblem mit
Star-Ensemble für Barca-Coach Rijkaard
- Franzose, Ronaldinho, Messi und Eto'o zur Auswahl
- An Kameruner soll aber bereits AC Milan dran sein
Spaniens Fußball-Spitzenklub FC Barcelona bastelt eifrig an seiner Version der "Galaktischen". Mit der Verpflichtung des Franzosen Thierry Henry von Arsenal holten "Barca" nach dem Brasilianer Ronaldinho, Argentiniens Jungstar Lionel Messi und dem Kameruner Samuel Eto'o einen weiteren Offensiv-Künstler in die katalanische Metropole. Trainer Frank Rijkaard steht nun jedoch vor einem Luxusproblem.
"Er stellt sich nun vor jedem Spiel dem Dilemma, dass er einen der vier Weltstars auf die Ersatzbank schicken muss", prophezeite die Zeitung "El Periodico de Catalunya". Gegen diese Befürchtung spricht, dass der abgelöste Champions League-Sieger Barcelona die abgelaufene Saison auch auf Grund langwieriger Verletzungen von Eto'o und Messi ohne Titel beendet hat.
Außerdem wird der streitbare Eto'o intensiv vom AC Milan umworben. Der Kameruner will von einem Wechsel allerdings nichts wissen und spielt seine Rivalität mit Ronaldinho herunter: "Wir sind wie ein Ehepaar. Ab und zu streiten wir uns, aber danach vertragen wir uns wieder."
Neo-Torjäger Henry rechnet jedenfalls mit einem Fixplatz. "Ich bin sicher, dass ich dort glücklich und erfolgreich sein werde", meinte der 29-Jährige, der mit 226 Treffern in acht Jahren einen neuen Torrekord bei den "Gunners" aufgestellt hatte. "Ich habe immer gesagt, dass ich, wenn ich Arsenal einmal verlassen sollte, nur nach Barcelona gehen würde." (apa/red)

