ÖTV-Losglück in Wimbledon: Bezwingbare Gegner für Bammer und Co. in erster Runde
- Bammer vs. Leptschenko, Paszek gegen Qualifikantin
- Koubek trifft auf Dankevic, Eschauer gegen Hidalgo

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Die in London vorgenommene Auslosung für Wimbledon hat Österreichs Tennis-Profis zumindest für die erste Runde überwiegend bezwingbare Gegner beschert. Für den weiteren Turnierverlauf ist der Blick auf den Turnierraster für die nach der verletzungsbedingten Absage von Jürgen Melzer sechsköpfige Delegation weniger aussichtsreich. Einzig gesetzte Spielerin ist Sybille Bammer, nach der Absage der Chinesin Li Na wurde sie als Nummer 20 des Turniers eingestuft.
Die Oberösterreicherin trifft in Runde eins auf die Usbekin Warwara Leptschenko. Bammer hat das bisher einzige Duell mit der derzeitigen Nummer 102 der Welt 2004 auf Hartplatz für sich entschieden. Auch die zweite Runde sollte für Bammer machbar sein, danach könnte allerdings schon die ehemalige Wimbledon-Siegerin Martina Hingis warten.
Paszek gegen Qualifikantin
Tamira Paszek bekommt es zum Auftakt mit der tschechischen Qualifikantin Barbora Zahlavova Strycova, an deren Seite sie im Doppel bei den French Open spielte, zu tun. Im Einzel standen die beiden einander noch nie gegenüber. Paszeks engere Landsfrau Yvonne Meusburger hat in der WTA-Nummer 51, Virginie Razzano aus Frankreich, wohl die schwierigste Erstunden-Gegnerin. Sollte sie Runde eins überstehen, kann in Titelverteidigerin Amelie Mauresmo ein noch größeres Kaliber warten.
Der Französin wurde Jamea Jackson aus den USA als erste Gegnerin zugelost. Die Weltranglisten-Erste und French-Open-Siegerin Justine Henin beginnt ihren neuerlichen Anlauf zum ersten Wimbledon-Titel gegen die argentinische Qualifikantin Jorgelina Cravero. Die beiden als Nummern eins (Henin) bzw. vier (Mauresmo) gesetzten Spielerinnen könnten wie im Vorjahr im Finale aufeinander treffen. Die Russin Maria Scharapowa ist als zwei gesetzt und trifft zum Auftakt auf Chan Yung-Jan aus Taiwan.
Lösbare Aufgabe für Koubek
Auch für Stefan Koubek sollte die erste Runde zu überstehen sein. Der Kanadier Frank Dancevic liegt als 116. der Weltrangliste über 50 Plätze hinter dem Kärntner (59). Die zweite Runde hätte es dann in sich, der Argentinier David Nalbandian kann dort warten. Alexander Peya hat gleich zum Auftakt in dem Serben Janko Tipsarevic ein schweres Los gezogen.
Werner Eschauer würde im Falle eines Sieges über den Spanier Ruben Ramirez Hidalgo gleich auf den Vorjahresfinalisten und French-Open-Champion Rafael Nadal treffen. Der Spanier bekommt es in Runde eins mit dem US-Amerikaner Mardy Fish zu tun, der bei den Australian Open im Jänner immerhin im Viertelfinale stand. (apa/red)
