Mittwoch, 20. Juni 2007

Mit dem Rad tagelang durch die USA: Mit Platz 2 bei RAAM beendet Fasching Karriere

  • Bei "Race Across America" wieder im Spitzenfeld
  • Österreicher Gulewicz als Dritter ebenfalls am Podest

Wolfgang Fasching hat das "Race Across America" auf dem zweiten Platz beendet. Der dreifache Sieger kam bei seiner achten Teilnahme am wohl bekanntesten Nonstop-Extrem-Radrennen der Welt 3:47 Stunden hinter dem slowenischen Sieger Jure Robic (8 Tage, 19:33 Stunden) ins Ziel und beendete danach seine Karriere. Mit dem 40-jährigen Gerhard Gulewicz (+ 5:31) fuhr ein weiterer Österreicher als Dritter auf das Podest.

Der 39-jährige Fasching ist damit beim RAAM immer unter die Top Drei gefahren und hat es dreimal (1997, 2000, 2002) für sich entschieden. Die heurige Auflage wird der gebürtige Steirer nicht nur wegen seines Karriereendes besonders in Erinnerung behalten, da er während der 4.897 Kilometer von Oceanside (Kalifornien) nach Atlantic City (New Jersey) immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. "Ich konnte meinen Kopf kaum noch heben. So etwas habe ich noch nie erlebt", meinte der durch eine Nackenverkühlung gehandicapte Fasching im Ziel.

Trotz des verpassten Sieges zum Abschluss stieg der Wahl-Oberösterreicher in Atlanta zufrieden vom Rad. "Sowohl das Team als auch die Leistung haben hundertprozentig gepasst. Es war mir immer wichtig, mit einer Topleistung von der Sportbühne abzutreten. Ich habe das letzte Rennen richtig genossen." In der Kategorie Zweierteams war das Schweizer Duo Urs Samtleben/Hape Narr nach 6 Tagen, 19:30 Stunden erfolgreich.

(apa/red)

20.6.2007 10:47