Anschlag auf Schwulenparade vereitelt: Polizei konnte Mann mit Bombe verhaften
- Israel: 2500 forderten mehr Rechte für Homosexuelle
- Gewaltsame Zusammenstöße hat es nicht gegeben

Rund 2.500 Menschen haben in Jerusalem bei einer Schwulenparade mehr Rechte für Homosexuelle gefordert. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zogen die Teilnehmer wenige hundert Meter durch die Straßen, wobei sie sangen und tanzten. Vor Beginn der Parade nahm die Polizei einen orthodoxen Juden mit einer Bombe fest, der einen Anschlag auf die Parade geplant hatte.
Etwa 7.000 Polizisten waren im Einsatz, um die Teilnehmer der Protestveranstaltung zu schützen. Demonstranten forderten ihre Bürgerrechte ein und erklärten, sie wollten wie Heterosexuelle heiraten können.
Ein Polizeisprecher sagte, 19 Gegner der Parade seien festgenommen worden. Gewaltsame Zusammenstöße habe es aber nicht gegeben. Am anderen Ende der Stadt kamen mehrere hundert orthodoxe Demonstranten zusammen. Sie brachten aus Protest gegen die Parade den Verkehr zum Erliegen und zündeten Mülltonnen an.
(apa/red)
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