Gewalt nimmt Überhand im Irak: Über 140 Menschen wurden an nur einem Tag getötet
- Allein 80 davon kamen bei einem Anschlag ums Leben
- Gewalt erreicht Niveau vor US-Sicherheitsoffensive
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Mehr als 70 Menschen
tot, über 200 Verletzte
Im Irak sind an einem Tag mehr als 140 Menschen getötet oder tot aufgefunden worden. Sie wurden Opfer der Gewalt. Allein fast 80 Menschen kamen bei einem Anschlag mit einer Lastwagenbombe auf eine Moschee in Bagdad ums Leben. Damit erreichte die Zahl der Menschen, die täglich Opfer der Gewalt werden, wieder das Niveau wie vor Beginn der US-Sicherheitsoffensive in Bagdad am 14. Februar.
Einen ersten Bericht zum Verlauf der Operation muss das Pentagon im kommenden Monat vorlegen. Der Oberkommandierende General David Petraeus legt seinen Bericht zur Sicherheitsoffensive dann im September vor. Führende Offiziere hatten schon früher gewarnt, positive Ergebnisse werde es frühestens im September geben, die Rückkehr zur Normalität könne Jahre dauern.
30 tote Rebellen am ersten Tag der Großoffensive
Die US-Armee und irakische Soldaten haben nach eigenen Angaben am ersten Tag ihrer Großoffensive gegen Al-Kaida-Extremisten im Irak mindestens 30 Aufständische getötet. Zudem seien bei der mit 10.000 US- und 2000 irakischen Soldaten gestarteten Aktion mehrere Waffenlager gefunden und zerstört worden, teilte das US-Militär am Mittwoch mit.
(apa/red)
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