Blutiger Anschlag in Bagdad: Autobombe reißt mehr als 70 Menschen in den Tod
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der wichtigsten Eckpunkte
Besucher einer schiitischen Moschee in Bagdad waren das Ziel eines schweren Bombenanschlags, bei dem am Dienstag mindestens 75 Menschen getötet wurden. Die Außenwand der Khillani-Moschee im Stadtteil Sinak wurde zerstört. Unter den Toten sowie den mehr als 200 Verletzten sind mehrere Teilnehmer einer zum Zeitpunkt des Anschlags gerade beendeten Gebetsversammlung, wie der Imam Sheik Saleh al Haidari mitteilte.
Die Bombe explodierte nach Polizeiangaben in einem Lastwagen auf dem nahe der Moschee gelegenen Parkplatz. "Mein Büro und der Raum darüber sind eingestürzt", sagte der Imam. "Aus den Trümmern werden Leichen geborgen." Die türkisfarbene Kuppel der Moschee blieb intakt.
Der Anschlag ereignete sich zwei Tage nach dem Ende eines Ausgehverbots, das in der vergangenen Woche im Anschluss an den Anschlag auf die schiitische Moschee von Samarra verhängt wurde. Kurz nach der Explosion flammten Schießereien auf.
(apa/red)
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