Temperaturen von bis zu 44 Grad erwartet: Südosteuropa brütet Rekord-Hitzewelle aus
- Saharaluft in Süditalien, Griechenland und am Balkan
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Auf Südosteuropa rollt neine Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad zu. An der Vorderseite eines ausgedehnten Tiefdruckwirbels über dem Atlantik fließe von diesem Mittwoch an Saharaluft nach Süditalien, Griechenland und in Teile des Balkans, berichtete der Meteorologe Manfred Spatzierer vom Wetterdienst Meteomedia.
Die Tageshöchstwerte würden in den kommenden Tagen verbreitet über 35 Grad steigen. In einigen Gebieten - etwa in Süditalien, im Inneren Süddalmatiens, Montenegros, Griechenlands und in Mazedonien - seien 40 Grad möglich. Das griechische Meteorologische Amt rechnet am kommenden Wochenende sogar mit Temperaturen zwischen 42 und 44 Grad - zumindest in den Städten Larisa und Lamia in der Mitte des Landes.
Nach der Prognose von Meteomedia wird die Hitzwelle vermutlich bis weit in die nächste Woche hinein anhalten. "Wer jetzt zum Urlaub in den Süden aufbricht, soll es mit dem Sonnenbaden nicht übertreiben. Bei diesen Temperaturen besteht besonders für Mitteleuropäer, die solche Temperaturen nicht gewohnt sind, akute Hitzschlaggefahr", warnte Spatzierer. Etwas kühler sei es im Seewind auf den Inseln und an den Küstenabschnitten der Region.
In der griechischen Hauptstadt Athen war es am Dienstag bereits 36 Grad heiß. Der Zivilschutz des Landes rief die Menschen auf, sich in den kommenden Tagen nicht unnötig im Freien aufzuhalten, viel Wasser zu trinken, keine enge und dunkle Kleidung zu tragen und weder alkoholische Getränke noch fettreiche Nahrung zu sich zu nehmen.
(apa/red)
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