Offensive gegen Al Kaida im Irak: 10.000 Soldaten suchen nach Aufständischen
- "Operation Arrowhead Ripper" in Bagdads Umgebung
- Kampfhubschrauber und Kampfpanzer im Einsatz
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der wichtigsten Eckpunkte
Im Schutz der Dunkelheit haben rund 10.000 amerikanische und irakische Soldaten eine Offensive gegen Aufständische in der weiteren Umgebung von Bagdad eingeleitet. Begleitet von Kampfhubschraubern und Kampfpanzern rückten die Truppen in die Stadt Bakuba ein, nordöstlich von Bagdad. Dabei wurden zunächst mindestens 22 Aufständische getötet, teilten die US- Streitkräfte mit.
Die "Operation Arrowhead Ripper" sei noch in ihrem Anfangsstadium, hieß es. Der Vorstoß ist Teil einer umfassenderen Strategie mit dem Ziel, im Norden wie im Süden von Bagdad die Stützpunkte von sunnitischen Extremisten, Al-Kaida-Kämpfern und schiitischen Milizen aufzulösen. Dabei soll es sich nach Militärangaben um Rückzugsstellungen von Aufständischen handeln, die dem Druck der im Februar eingeleiteten Offensive in Bagdad gewichen sind.
Bakuba ist die Hauptstadt der Provinz Diyala, in deren Orangen-und Palmenhainen sich die sunnitischen Aufständischen festgesetzt haben. Das Terrornetzwerk Al Kaida hat in Bakuba nach irakischen Angaben ein islamistisches Regime errichtet und auf dem Hauptplatz öffentliche Hinrichtungen vorgenommen.
Die Provinz Diyala ist zu einer Hochburg von Aufständischen und Kämpfern des Terror-Netzwerks Al Kaida im Irak geworden, seit die Amerikaner ihre Truppen vor mehreren Monaten in der Hauptstadt Bagdad zusammengezogen haben. Die Verstärkung der US-Militärpräsenz in Bagdad sollte die Sicherheitslage dort erheblich verbessern, brachte aber eher mäßige Ergebnisse.
Im Süden Iraks gingen unterdessen britische und irakische Einheiten gegen die schiitische Mahdi-Miliz vor. Bei Hausdurchsuchungen und Straßenkämpfen in der Stadt Amarah, einer Hochburg der Mahdi-Miliz wurden nach irakischen Angaben 36 Menschen getötet.
(apa/red)
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