Neuerliches Unwetter im Wiener Raum:
Sturm & schwere Regenfälle im ganzen Land
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Drei Todesopfer und rund
80 Verletzte - BILDER!
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Tote und Verwüstungen durch Gewitterstürme
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Erhebliche Schäden in Deutschland und Schweiz
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TIPPS: Wie Sie sicher mit dem Auto unterwegs sind
Schwere Unwetter sind erneut über Österreich gezogen. Hagel, Stürme und schwere Regenschauer gingen nieder. Die Einsatzkräfte hatten vor allem in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich alle Hände voll zu tun.
Die Sicherung und Bergung von losen Ästen und Baumteilen zählte zu den Hauptaufgaben der Wiener Feuerwehr. Kurz musste die Hadikgasse wegen eines Einsatzes gesperrt werden, auch in die Breitenseer- und Linzerstraße in Penzing mussten die Einsatzkräfte ausrücken. Die Autofahrer wurden laut ÖAMTC während der Regenfälle aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren.
Von den Unwettern war auch Oberösterreich betroffen: Mehr als 200 Personen waren in den Bezirken Perg, Freistadt, Linz-Land und Steyr-Land im Einsatz, berichtete ein Mitarbeiter des Landesfeuerwehrkommandos. Sie befreiten vor allem im Donauraum und entlang der Westautobahn (A1) Stromleitungen und Straßen von umgestürzten Bäumen und pumpten Keller aus. Bis zum frühen Abend habe sich die Situation jedoch wieder beruhigt, so der Feuerwehrmann weiter.
In Niederösterreich machte sich die Unwetterfront massiv im Bezirk Amstetten bemerkbar, wo binnen kurzer Zeit 70 Notrufe bei der Feuerwehr eingingen. Auf der Westautobahn (A1) gab es laut ÖAMTC zwischen Oed und St. Valentin Behinderungen, bei der Ausfahrt Haag stürzte eine Birke auf die Fahrbahn. Insgesamt waren 271 Feuerwehren im Einsatz.
Zahlreiche Feuerwehreinsätze wurden auch im Bezirk Melk notwendig. Im Raum Lilienfeld mussten mehrere umgeknickte Bäume von Verkehrswegen geräumt werden, in Traisen hatten die Hagelkörner einen Durchmesser von 35 mm, teilte das Bezirkskommando mit. Im Bezirk Baden wurden den Autofahrern die Fahrt auf der Südautobahn (A2) wegen Hagels und heftiger Regenfälle erschwert.
Großer Unwetterschaden in der Landwirtschaft
Zwölf Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft binnen drei Stunden: Das ist die verheerende Bilanz der Hagelunwetter, die in Österreich niedergegangen waren. Am meisten betroffen waren die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland.
Obst, Wein und sämtliche Ackerkulturen wie Raps, Getreide und Mais sowie Grünland wurden durch die Unwetter teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nach Erhebungen durch Sachverständige seien mehr als 50.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche schwer beschädigt. "Allein in Niederösterreich beträgt das Schadensausmaß mehr als acht Millionen Euro", so der Generaldirektor der Hagelversicherung.
Das Unwetter setzte in Oberösterreich im Bezirk Braunau ein und zog im Laufe des Nachmittags nach Niederösterreich und von dort weiter ins Burgenland. Dabei fielen bis zu tennisballgroße Hagelschloßen. Rasche Hilfe und umgehende Schadenszahlungen nach derartigen Unwettern sei das oberste Ziel der Hagelversicherung, so der Generaldirektor.
Das Burgenland kam laut Hagelversicherung bei den Unwettern noch relativ glimpflich davon. Bei Kittsee wurde jedoch eine große Menge der Marillenernte vom Hagel zerstört. Im Nordburgenland sind auf Grund der Unwetter einige Feuerwehren zu Einsätzen ausgerückt. So mussten in Edelstal Keller ausgepumpt oder in Breitenbrunn und Neusiedl am See Äste und ein umgestürzter Baum von der Straße entfernt werden, so das Landesfeuerwehrkommando Burgenland. Im Landessüden war nur in Stegersbach ein Vorfall zu verzeichnen. Hier lag ebenfalls ein Baum auf der Fahrbahn.
(apa/red)
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