Leichter Anstieg bei Priesterweihen: Im ersten Halbjahr 2007 bereits 38 Neuzugänge
- Größten Zuwachs gibt es heuer in Erzdiözese Wien

Die Zahl der neuen Priester in Österricher steigt wieder leicht an. 38 Neuzugänge kann die katholische Kirche für dieses Jahr jetzt schon bestätigen, 2006 wurden insgesamt 37 Priester in Österreich geweiht. Und auch an den Priesterseminaren gibt es wieder mehr Erstsemestrige. Ende Juni ist der traditionelle Zeitpunkt für die Priesterweihen.
2001 erreichte der Zuwachs an Priestern einen Tiefststand. Lediglich 31 Männer wurden damals zu Diözesan- oder Ordenspriestern geweiht. Seitdem geht es wieder leicht bergauf. Bereits im ersten Halbjahr sind es 38 Geistliche, eine zweite Welle wird der Tradition entsprechend Anfang Oktober erwartet. Freilich kann die Zahl an neuen Priestern dann längst nicht mit den Jahren 1988 (70) und 1998 (63) mithalten. In den siebziger Jahren wurden im Durchschnitt sogar jährlich 74 Neupriester registriert.
Den größten Zuwachs gibt es in diesem Jahr in der Erzdiözese Wien. Mitte Juni wurden dort sieben Neupriester geweiht, davon sechs Diözesanpriester. Genau dort, wo derzeit das Priesterseminar regelrecht gestürmt wird, fällt das vorläufige Ergebnis bei den Weihen eher mager aus. In der Diözese Graz-Seckau wird bespielsweise lediglich der Südkoreaner Markus Choi zum Weltpriester geweiht.
Den nach Wien größten Zuwachs an Neupriestern kann die Erzdiözese Salzburg verbuchen. Dort werden drei Diözesan- und ein Ordenspriester geweiht. Jeweils drei neue Geistliche erhalten Linz und Eisenstadt, jeweils zwei Innsbruck und St. Pölten. Einen neuen Weltpriester gibt es in der Diözese Gurk-Klagenfurt, diesmal gar keinen in Feldkirch.
(apa/red)
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