"Pure soziale Kälte": Landeshauptmann Pröll strikt gegen Pflege-Vermögensgrenze
- Niederösterreich werde eigenes Modell entwickeln
·Pflege: 5.000 Ver-
mögensgrenze bleibt
Treibt laut Buchinger niemanden in Armutsfalle
·Buchingers Pflege-
Richtlinie im Detail
Gilt zunächst lediglich bis zum Jahresende 2007
·Pflege: Nun sanftes Signal der Länder
Bereitschaft einer Co-
Finanzierung angedeutet
·Pflege: 5.000 Euro-
Grenze "unzumutbar"
Seniorenvertreter gegen neues Förderungsmodell
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Staatliche Unterstützung schon ab Pflegestufe drei
·Patientenanwalt für verlängerte Amnestie
Pflege-Thema: Molterer über Buchinger verärgert
·Legale Betreuung weiter nicht leistbar
Hilfsorganisationen mit Kritik an Pflege-Gesetz
Niederösterreich lehne die Vermögensgrenze von 5.000 Euro bei der Förderung der 24-Stunden-Betreuung Pflegebedürftiger strikt ab. Das sei "pure soziale Kälte" jener, die soziale Kälte in der Vergangenheit angeprangert hätten, erklärte Landeshauptmann Erwin Pröll (V) in einem gemeinsamen Pressegespräch anlässlich des Besuchs des Landeshauptmannes von Südtirol, Luis Durnwalder.
Gemeinsam mit der zuständigen Landesrätin Petra Bohuslav (V) soll in den nächsten Wochen ein eigenes NÖ Modell entwickelt werden, kündigte Pröll an. Das Modell müsse den Menschen zumutbar sein und soll die soziale Kälte der Bundesebene abhalten. In die Überlegungen könnte auch die derzeit in Südtirol zur Diskussion stehende, von Durnwalder favorisierte Variante einer Pflichtversicherung für einen Fonds zur Abdeckung der privaten Kosten in drei Kategorien einfließen.
(apa/red)
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