Verdacht der Geldwäsche: Staatsanwalt ermittelt gegen Kasachstans Ex-Botschafter
- FORMAT: Straflandesgericht Wien friert Konten ein
- Aliyev empört: "Gab keinen Grund, mich anzuzeigen"

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Die Staatsanwaltschaft Wien hat ihre Ermittlungen gegen den Ex-Botschafter der Republik Kasachstan, Rakhat Aliyev, ausgeweitet und prüft nun auch den Verdacht der Geldwäsche. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
"Wir ermitteln wegen Geldwäsche", bestätigt Staatsanwalt Gerhard Jarosch gegenüber FORMAT. Die Ermittlungen seien durch Bankmeldungen ausgelöst worden.
Per Einstweiliger Verfügung des Landesgerichts für Strafsachen Wien (Aktenzahl 221 Ur 95/07) wurden am 11. Juni insgesamt sechs Bankkonten des Multimillionärs Aliyev eingefroren.
Betroffen sind drei Konten bei der Privatinvest Bank - ein Mitglied der deutschen Allianz-Gruppe - sowie zwei Konten und ein Wertpapierdepot bei der M&A Privatbank - gesperrtes Guthaben: rund 80 Millionen Euro.
"Es gab keinen Grund, mich bei den Behörden anzuzeigen", empört sich Aliyev gegenüber FORMAT: "Das Geld stammt aus legalen Quellen, die sogar von den Banken geprüft wurden."
Die betroffenen Kreditinstitute halten sich mit Hinweis auf das Bankgeheimnis bedeckt. Privatinvest-Chefjurist Herbert Werkgarner: "Wir dürfen keine Auskünfte über mögliche Kundenbeziehungen geben." M&A-Privatbank-Sprecherin Monika Meryn: "Kein Kommentar."
Noch mehr Infos finden Sie im aktuellen FORMAT!
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