Mordalarm in Oberösterreich: 35-jähriger Frühpensionist soll Oma erstochen haben!
- Mann fühlte sich von Gesprächen mit ihr gestört
- Frau erlag ihren Stichverletzungen im Krankenhaus
Mordalarm in Oberösterreich: Ein 35-Jähriger soll seine Großmutter erstochen haben. Die Bluttat ereignete sich im Haus der Familia in Asten. Als Motiv gab der Frühpensionist an, er habe sich durch die Gespräche der 70-Jährigen gestört gefühlt und sich nicht mehr anders zu helfen gewusst. Er wurde festgenommen.
Der 35-Jährige saß in der Küche seiner Mutter im Erdgeschoss jenes Hauses, in dem er ein Zimmer im Keller bewohnt. Die Großmutter, die eine Wohnung im ersten Stock hatte, kam wenig später ebenfalls in den Raum. Plötzlich soll der Mann ein Küchenmesser aus der Bestecklade gezogen und mit der 22 Zentimeter lange Klinge mehrmals auf die 70-Jährige eingestochen haben.
Die schwer verletzte Frau wurde wenig später von einem Angehörigen gefunden, der Rettung und Polizei verständigte. Für die Pensionistin kam jede Hilfe zu spät, sie erlag im Krankenhaus ihren Stichverletzungen. Der Enkel wurde wenig später bei einer Bushaltestelle in Asten festgenommen. Er gab an, er habe die Wohnung verlassen, um zur Polizei zu fahren.
Der 35-Jährige wurde einvernommen. Nach Abschluss der Ermittlungen soll er in die Justizanstalt Steyr eingeliefert werden.
(apa/red)
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