Mit dem Drahtesel in der Seine-Metropole:
Paris setzt im Sommer auf Leihfahrräder
- Wochen- und Tagesabos besonders gut für Touristen
- Bis zum Jahresende sollen Räder verdoppelt werden

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Ab Mitte Juli haben Bewohner und Besucher des sommerlichen Paris die Chance die Stadt auf 10.000 Leih-Drahteseln unsicher zu machen. Die Stadtverwaltung startete am Mittwoch die Vorbestellung für Jahresabonnements. Für Toruisten sind besonders die Tages- und Wochenabos interessant, sie können mit Kreditkarte direkt an den Verleihstationen gekauft werden.
Ein Abo kosten einen beziehungsweise fünf Euro. Die erste halbe Stunde mit den Fahrrädern ist dann kostenlos. Die nächsten 30 Minuten schlagen mit einem Euro zu Buche. Danach wird es teuer: Die folgende halbe Stunde kostet schon zwei, alle darauf folgenden vier Euro. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Räder auf 20.000 erhöht werden.
Tarif gegen Ewignutzer
Mit den ansteigenden Tarifen will die Stadt die Fahrräder für Kurzzeitnutzer bereithalten und verhindern, dass sie stunden- oder gar tagelang belegt sind. Zielgruppe sind weniger Touristen, sondern die Pariser selbst, denen eine Alternative zur Fortbewegung mit dem eigenen Auto in der von Staus geplagten Hauptstadt oder den überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln geboten werden soll. (apa/red)
