Mittwoch, 13. Juni 2007

Schwerer diplomatischer Konflikt Russlands
mit Österreich: Wegen Top-Spion Vladimir V.

  • NEWS: Spion genoss keine diplomatische Immunität
  • Harsche Protestnote Russlands gegen Verhaftung

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet, dass die am Salzburger Hauptbahnhof erfolgte Verhaftung des russischen Top-Spions Vladimir V., der dem militärischen Nachrichtendienst GRU angehört, eine schwere diplomatische Krise zwischen Österreich und Russland ausgelöst hat.

Nach Erhebungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), des Heeresabwehramtes und des deutschen Bundeskriminalamtes war der russische Top-Spion V. durch keinerlei diplomatische Immunität bei seiner Spionagetätigkeit geschützt.

Der Mann, der bis 2001 als Handelsattaché in Wien akkreditiert war, verfügte nur über einen gewöhnlichen Dienstpass und ist unzweifelhaft privat eingereist.

Russland hat mittlerweile mit einer offiziellen Protestnote gegen V.’s Verhaftung reagiert. V. sei als "Vertreter der russischen föderalen Weltraumagentur" für das 50-Jahr-Jubiläum der UN-Weltraumkommission in Österreich gewesen. Der Haken: Nach Erhebungsergebnissen soll V. die Veranstaltung nicht besucht haben.

V., der mittels EU-Haftbefehl von der Karlsruher Bundesanwaltschaft zur Verhaftung ausgeschrieben war, sitzt zur Zeit in Wien in U-Haft, ebenso wie jener in Gmunden verhaftete österreichische Unteroffizier, der in die Spionage-Affäre - es geht dabei um Geheimdokumente des deutschen Eurocopter- Konzerns - involviert ist.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!

13.6.2007 13:03