Mittwoch, 13. Juni 2007

ARBÖ-Affäre weitet sich dramatisch aus: Nachtragsanzeige gegen Hellar, so NEWS

  • Grund: Private Autokäufe, Provisionsflüsse und mehr
  • Fast 30.000 Euro für "Repräsentationsaufwendungen"

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet, dass der ARBÖ gegen seinen ehemaligen, fristlos entlassenen Generalsekretär Rudolf Hellar eine brisante Nachtragsanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht hat.

Hellar werden drei neue Vorwürfe gemacht: Zum einen habe er über den ARBÖ einen Opel Corsa gekauft, der bereits nach einem Jahr weit unter Wert an seine Ehefrau weiterverkauft worden sein soll.

Zum Zweiten habe man sich von einem führenden ARBÖ-Mitarbeiter "trennen müssen," weil bei Druckaufträgen die Rechnungen um 13 Prozent für Provisionszahlungen erhöht worden seien. Fünf Prozent seien an Hellars Tennispartner gegangen, sechs Prozent habe der geständige und mittlerweile entlassene, hochrangige ARBÖ-Mitarbeiter eingestreift.

Auch die enormen Spesen des einstigen Top-Verdieners Hellar - im Jahr 2005 erhielt er eine Bruttogage von 240.410 Euro - werden in der Nachtragsanzeige thematisiert. Hellar hatte dem ARBÖ jährlich zwischen 24.331 und 29.413 Euro für "Repräsentationsaufwendungen" verrechnet. Zitat: "Es wird ersucht, diese völlig überschießenden und unangemessenen Repräsentationsaufwendungen einer strafrechtlichen Prüfung zu unterziehen."

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!

13.6.2007 12:32