Weil Hitze Gerstensaft fließen lässt: Vorrat an Bierflaschen geht langsam zur Neige!
- Vor allem kleinen Firmen drohen nun Engpässe
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Die Hitze sorgt für einen Engpass bei Bierflaschen. Der Konsum von Gerstensaft sei durch die ungewöhnlich hohen Temperaturen derart gestiegen, dass die Glasindustrie Probleme habe, die Nachfrage von kleineren Brauereien zu decken. Das berichtete "Life Radio".
In der Brauerei Hofstetten im Mühlviertel beispielsweise ist noch für etwa sechs Wochen vorgesorgt. Dann geht der Lagerbestand endgültig zur Neige. Die nächste Lieferung kommt aus jetziger Sicht erst im September. "Sollte sich bis dahin keine Lösung finden, können wir einige Sorten vorübergehend nicht mehr abfüllen", sagte Geschäftsführer Peter Krammer. Bei Ritterbräu in Neumarkt hat man die Produktion vorerst etwas gedrosselt, hier sollte allerdings Ende der Woche wieder eine Lieferung eintreffen.
Bei einem der Hauptlieferanten für Bierflaschen, der Firma Vetropack in Kremsmünster, kennt man das Problem. Die Lagerbestände sind nach Auskunft des Unternehmens heuer wesentlich niedriger als sonst. "Es ist eine Ausnahmesituation, gerade in den letzten Monaten sind so viele Bierflaschen wie noch nie in diesem Zeitraum verkauft worden", erklärte Verkaufsleiter Herbert Küberger. Im ersten Quartal dieses Jahres sei der Absatz von Glaseinwegflaschen um 30 Prozent gesteigert worden. Hinzu komme, dass Hamsterkäufe getätigt worden seien. Deshalb seien derzeit auch noch viele Leerflaschen im Umlauf, die zurückgebracht werden sollten. (APA/red)

