"Fußball enormer Wirtschaftsfaktor": EURO 2008 für Gusenbauer "Jahrhundertchance"
- Werbewirksamkeit laut Bundeskanzler enorm hoch
- Auch Nicht-Fußball-Fans sollen begeistert werden

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"Fußball ist ein enormer Wirtschaftsfaktor", strich Bundeskanzler Gusenbauer bei einer Tourimus-Enquete zur EURO 2008 in Wien hervor. Die Werbewirksamkeit des kommenden Großereignisses für den heimischen Tourismus sei nicht zu unterschätzen. 8 Milliarden Fernsehzuseher werden für den EM-Zeitraum prognostiziert. Dabei würden "Bilder von Österreich werbewirksam um die Welt gehen".
Die Europameisterschaft 2008 sei ein "Jahrhundertereignis", so Gusenbauer. Er hoffe, dass auch Nicht-Fußball-Fans dafür begeistert werden könnten. "Wir wollen, dass die Leute inmitten der Städte und Kulturbauten sind", betonte der Kanzler und erteilte der Idee einer Verbannung der Fußball-Fans vom Wiener Ring eine Absage. Fußball sei ein enormer Wirtschaftsfaktor, nicht nur für die österreichische Tourismus- und Freizeitindustrie.
375 Mio. Euro an Wertschöpfungs- und 250 Mio. Euro an Kaufkrafteffekten soll das heimische Sportereignis in Österreichs Kassen spülen, berechnete das Institut für höhere Studien. Rund 4.000 Jobs sollen dadurch entstehen. Insgesamt werden an die 600.000 Besucher bei 16 Spielen in Österreich erwartet.
Barcelona als Austragungsort der Olympischen Spiele 1992 habe es vorgemacht und sich in Folge als Kultur- und Tourismusmetropole etabliert, so der Bundeskanzler. Auch Deutschlands Image habe sich mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 deutlich gewandelt und zum Positiven geändert.
Auch Kärnten hat seine Werbemaschinerie angeworfen und geht mit eigener Roadshow auf Reisen. Insgesamt 8 Mio. Euro werden in die Marketingoffensive für das südliche Bundesland und für den Austragungsort Klagenfurt gesteckt. "In Eigenregie, mit eigenen Kärntner Mitteln", wie der Kärntner Landeshauptmann Haider betonte. (apa)










