Erneut Vorwürfe gegen Juventus: Arezzo bezichtigt Turiner der Spielmanipulation
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Die toskanische Stadt Arezzo rebelliert gegen den Abstieg ihres Fußballklubs in die dritte Liga und bezichtigt Juventus Turin der Spiel-Manipulation. Der bereits als Zweitliga-Meister und Aufsteiger feststehende Rekord-Champion habe am letzten Spieltag der Serie B absichtlich gegen La Spezia zu Hause mit 2:3 verloren, behauptet der Stadtrat. Damit habe sich der ligurische Klub ins Abstiegs-Playoff retten können, während Arezzo abgestiegen sei.
"Arezzo ist nicht aus eigener Schuld abgestiegen", klagte der Stadtrat von Arezzo und kündigte nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" eine Anzeige beim italienischen Fußballverband (FIGC) an. Der Klub selbst legte keinen Einspruch ein.
Unterdessen hat ein Verwaltungsgericht in Rom hat einen Einspruch von Arezzo gegen seine Bestrafung im Liga-Manipulationsskandal abgelehnt. Die Gründe dieses Beschlusses wurden noch nicht bekannt gegeben. Arezzo war mit sechs Strafpunkten belegt worden. Der Klub war beschuldigt worden, einige Schiedsrichter bestochen zu haben. (apa/red)
