Erste Unstimmigkeiten bei McLaren: Alonso kommt Hamilton-Hype etwas spanisch vor
- Weltmeister fühlt sich in britischem Team unbehaglich
- Verständnis für Hamilton-Euphorie (noch) vorhanden

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Fernando Alonso ist bei einem Radio-Interview mit "Cadena Ser" ins Grübeln gekommen. "Was die Euphorie rund um Lewis Hamilton angeht, fühle ich mich etwas unbehaglich", gab der zweifache Formel-1-Weltmeister und McLaren-Mercedes-Pilot zu. "Mir war von Anfang an nicht ganz angenehm, dass ich in einem englischen Team, mit einem englischen Teamkollegen fahre, der seine Sache brillant macht."
Alonso zeigt Verständnis ("Er hat die volle Unterstützung, das verstehe ich und beklage mich nicht!"), gibt sich aber kämpferisch und erinnert dabei an seine heuer schon erzielten Erfolge. "Ich habe zwei von sechs Rennen gewonnen, bin viermal auf dem Podium gestanden und habe 40 Punkte gesammelt. Ich sehe es als Herausforderung, auch am Ende dieser Saison den Titel zu holen."
Auf die Frage, ob er das Gefühl habe, dass die Mechaniker den Sieg des nunmehrigen alleinigen WM-Spitzenreiters Hamilton enthusiastischer als einen seiner Erfolge gefeiert hätten, meinte der 25-jährige Spanier: "Ich habe es etwas gespürt, aber auch verstanden. Es ist ein englisches Team." (apa/red)
