"Ernstes Warnzeichen": CSU-Stoiber nach Gründung der Linken in Alarmbereitschaft
- Lafontaine wolle "SPD spalten und dann schlucken"
·Fusion perfekt: "Die Linke" gegründet
Bisky und Lafontaine an Doppelspitze der Partei
·Partei Die Linke in Zahlen und Namen
Neue Partei hat auf Anhieb 72.000 Mitglieder
·Infos zu WASG
und Linkspartei.PDS
Ungleiche Partnerinnen gehen in "Die Linke" auf
CSU-Chef Edmund Stoiber hat vor "dramatischen Veränderungen" der deutschen Parteienlandschaft durch die neugegründete Linke gewarnt. Das Erstarken der Linkspartei und der damit einhergehende Stammwähler-Verlust der SPD sei auch ein "ernstes Warnzeichen" für die Union, sagte der bayrische Ministerpräsident gegenüber der "Bild"-Zeitung. Die Union dürfe auch "nicht so naiv sein zu glauben, die SPD werde 2009 nie und nimmer mit der Linkspartei koalieren".
Der CSU-Chef wies auf jüngste Umfragen hin, nach denen es derzeit im Bund und in einer Reihe von Ländern keine Mehrheit für eine bürgerliche Koalition aus Union und FDP gebe - "wohl aber für Rot-Rot-Grün". Den neuen Vorsitzenden der neuen Linken, Oskar Lafontaine, nannte Stoiber einen "gefährlichen Demagogen". Dieser habe auch früher schon gezeigt, "dass er nicht davor zurückschreckt, den rechten ebenso wie den linken Rand anzusprechen". Lafontaines Ziel sei klar: "Er will die SPD spalten und dann schlucken."
(apa)
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