Entspannung im Atomstreit mit Nordkorea: Staat lädt Inspektoren zu einem Besuch ein
- Einladung an IAEO nach Teilüberweisung aus Macau
- Gespräche über Aussetzung von Atomanlagen geplant
·Nordkorea bekommt eingefrorenes Geld
Lösung im Streit um Atomprogramm in Sicht
·Nordkorea: Südkorea und USA beraten jetzt
6er-Gespräche wegen Streitigkeiten blockiert
·Nord- und Südkorea einig bei Bahnverkehr
Aber keine Angaben über
Zeitpunkt der Aufnahme
Im Atomstreit mit Nordkorea zeichnet sich offenbar eine Entspannung ab. Die kommunistische Führung hat eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA (IAEO) zu einem Besuch eingeladen. Dabei soll über eine überwachte Aussetzung des Betriebs von Atomanlagen gesprochen werden, berichtet die Nachrichtenagentur KCNA.
Fortschritte im Atomstreit waren lange Zeit durch einen Disput um eingefrorene nordkoreanische Auslandskonten blockiert gewesen. Dann teilte ein Sprecher der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau (Macao/Aomen) mit, ein Großteil des bisher eingefrorenen nordkoreanischen Vermögens sei von einer Bank in Macau überwiesen worden. Über 20 der insgesamt 25 Millionen Dollar sollen so an Nordkorea zurückfließen.
Nordkorea hatte sich geweigert, wie im Februar zugesagt mit der Schließung seines Atomreaktors Yongbyon zu beginnen, solange das Guthaben nicht freigegeben werde. In Yongbyon stellt Nordkorea für Atomwaffen benötigtes Material her. Die Gelder waren eingefroren worden, nachdem die USA der betroffenen Bank Geldwäsche im Auftrag Nordkoreas vorgeworfen hatten.
(apa/red)
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