Notstand nach Unwettern in Berlin: Starke Regenfälle und gefährliche Blitzentladungen
- Auch Wetter-Chaos in weiten Teilen Großbritanniens
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Wegen starker Regenfälle und Gewitter wurde in Berlin der Notstand ausgerufen. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr konnte die Ausnahmesituation ein paar Stunden später wieder aufgehoben werden. Im gesamten Stadtgebiet gab es zahlreiche Wasserschäden, unter anderem im Alliierten-Museum in Berlin-Zehlendorf. Ausstellungsstücke wurden aber nicht beschädigt.
Nach Blitzeinschlägen kam es zu zwei Bränden in Wohngebäuden. Menschen wurden nicht verletzt. Stellenweise war auch die Stadtautobahn überschwemmt. In der Früh waren in Berlin noch immer einige Straßen gesperrt.
Heftige Regenfälle haben auch in weiten Teilen Großbritanniens für Überschwemmungen gesorgt. Ein 17 Jahre alter Soldat wurde noch vermisst, nachdem er in Nordengland in den Fluten abgetrieben worden war.
Wohnhäuser, Schulen, Büros und Straßen standen unter Wasser, tausende Menschen waren betroffen. Der Wetterdienst gab Hochwasser-Warnungen für Teile Mittel- und Nordenglands sowie für Wales heraus.
Die Feuerwehr musste zahlreiche Menschen aus Autos und Häusern befreien; der Zugverkehr wurde teilweise eingestellt. In manchen Gegenden sei in 24 Stunden so viel Regen gefallen, wie durchschnittlich in einem ganzen Monat.
(apa/red)
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