Eier-Betrug in Niederösterreich entdeckt: Großhändler verkaufte falsche Frischware
- Ältere Exemplare wurden als frische Eier deklariert
- Keine gesundheitliche Gefährdung für Konsumenten
Ein Ei-Großhändler aus dem westlichen Niederösterreich steht im Verdacht des Betruges. Von der Firma als "Frischei" angepriesene Ware soll diesem Kriterium nicht mehr entsprochen haben. Eine gesundheitliche Gefährdung für Konsumenten gebe es nicht, betonte ein Beamter.
Bei dem unter Verdacht geratenen Unternehmen handelt es sich laut LKA-Ermittlern um einen Großbetrieb. Nach einer Anzeige habe die Staatsanwaltschaft St. Pölten den Auftrag zu Ermittlungen und zur Hausdurchsuchung gegeben.
Es habe sich herausgestellt, dass sich unter den "Frischeiern" im Lager auch ältere Ware befand, für die eine solche Bezeichnung nicht mehr zutreffend war.
Um wie viele Eier es sich gehandelt habe, wisse man zum jetzigen Zeitpunkt nicht, so ein Ermittler. Die Ware sei "nicht mehr frisch, aber nicht verdorben" gewesen, ergänzte er. Die Ermittlungen würden schon seit einiger Zeit laufen. Die Aufarbeitung werde vermutlich Monate dauern.
(apa/red)
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