Mittwoch, 13. Juni 2007

Rot-schwarzer Rosenkrieg: So will die ÖVP Gusenbauer und die SP-Minister demontieren

  • Exklusiv in NEWS: Das brisante ÖVP-Geheimpapier!
  • "Vizekanzler übernimmt Rolle als Playing Captain"

Fast täglich richten einander SPÖ und ÖVP öffentliche "Freundlichkeiten" aus. Immer häufiger blockieren sie sich wechselseitig. Und immer auffallender, immer rücksichtsloser versucht die ÖVP, den roten Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und sein Team ausrutschen zu lassen. Sind das alles nur Anfangsschwierigkeiten eines Politehepaares, das eigentlich niemals den Regierungsbund eingehen wollte? Oder steckt dahinter doch eiskaltes Kalkül? Ein NEWS nun exklusiv vorliegendes Strategiepapier der ÖVP spricht jedenfalls Bände.

In dem brisanten Dokument wirdminutiös aufgelistet, wie SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer Stück für Stück demontiert werden soll. ÖVP-Chef und VizekanzlerWilhelm Molterer soll den Kanzler höchstpersönlich ausbremsen. Laut dem schwarzen Papier ist die "Rolle des Vizekanzlers" klar definiert: "Die Aufmerksamkeit ist auf den Vizekanzler konzentriert, sowohl in der Rolle des Finanzministers als auch in der des ÖVP-Obmanns. Der Vizekanzler kann als konzilianter Löser/Teamleader auftreten."

Dieses Dokument einer politischen Intrige wurde unmittelbar nach demüberraschenden Njet der ÖVP zum roten Pflegepaket am Dienstag der letzten Woche geschrieben. Was politische Insider schon längst wussten, was NEWS in den vergangenen Wochen immer wieder berichtet hatte, ist nun schwarz auf weiß durch ÖVP-Feder bestätigt: Die ÖVP will ihren Regierungspartner demontieren: Laut ÖVP-Giftküche solle Molterer die "Rolle des Kanzlers als Playing Captain" übernehmen.

Die geplante SPÖ-Demontage
In allen Einzelheiten wird zudem aufgelistet, wie sich der ÖVP-Chef verhalten solle, um Kanzler und Sozialminister weiter politisch zu schaden. Buchinger solle "scheitern", ihm sollen "mangelndes Bemühen" und "widersprüchliche und fehlende Auskünfte über Kosten und Zahl der Betroffenen" in Sachen Pflege systematisch öffentlich vorgeworfen werden. Noch eine "offene Frage" der ÖVP-Strategen: "Wie sehr wird Buchinger eingebunden? Läßt (alte Rechtschreibung, Anm. der Red.) man ihn sich weiterhin Zähne an Ländern ausbeissen (sic!) oder nimmt man ihm das Heft ganz aus der Hand?" Aber das schwarze Geheimpapier beschäftigt sich auch detailliert mit "gefährlichen Fragen" an Molterer. Kein Zweifel, die ÖVP-Strategie gegen den eigenen Regierungspartner überlässt nichts dem Zufall.

Die ganze brisante Story finden Sie im aktuellen NEWS!

13.6.2007 15:47