Mittwoch, 13. Juni 2007

Sturkopf wollte nicht ins Spital: Rentner
ging mit Gewehr auf Rot-Kreuz-Helfer los

  • War trotz Herzbeschwerden gegen eine Einlieferung

Weil er trotz Herzbeschwerden nicht vom Roten Kreuz ins Spital gebracht werden wollte, bedrohte ein 63-jähriger Pensionist in der Nacht auf Mittwoch in der Stadt Salzburg die Mitarbeiter des Rettungsteams mit einem Gewehr. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Rentner aber bereits beruhigt, die Waffe wurde auf dem Balkon sichergestellt.

Die Polizei war kurz nach 3.00 Uhr alarmiert worden. Mehrere Beamte sicherten das Gebäude von außen. Es gelang dann, mit der Frau des Pensionisten telefonischen Kontakt aufzunehmen. Diese schilderte, dass sich ihr Mann mit dem Gewehr auf dem Balkon befinde.

Als die Polizisten dann die Wohnung betreten wollten, kam ihnen der Rentner ohne Waffe entgegen, wirkte sehr friedlich und beantwortete alle Fragen. Er gab dann an, dass er wegen Herzschmerzen und Atembeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert werden sollte. Dagegen wehrte er sich mit der Waffe.

(apa/red)

13.6.2007 09:47